4/06/2009

Werbeunterbrechung: Owen Comora, Promoter der US-Fernsehserie "Holocaust", im Gespräch mit Friedrich Knilli.

F.K.: Ist es richtig, daß sie [die Sponsoren] Empfehlungen gaben, welche Spots und welche nicht in die Sendung sollten?
O.C.: Ja, das war ein schwieriges Problem. Einige Leute wollten keine Werbung haben. Wir aber sind ein kommerzieller Sender. Andere setzten vor den Werbespot einen Puffer. Sie stiegen nicht direkt aus der Sendung um zum Werbespot, sondern brachten dazwischen ein Bild, auf dem "Holocaust" stand. Dazu sagte jemand, "Holocaust" würde nach dem Spot weitergehen...

(aus: Friedrich Knilli, "Chronik der Promotion", in: Ders. und Siegfried Zielinski (Hg.), Holocaust zur Unterhaltung: Anatomie eines internationalen Bestsellers. Berlin, Verlag für Ausbildung und Studium i. d. Elefanten Press, 1982, S.81. Mit Dank für den Hinweis an Florian Evers)

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